Vollversammlung-2016 auf dem Annaberg in Haltern am See

Liebe Schwestern und Brüder,

Die Vollversammlung liegt hinter uns, es war ein gutes Miteinander. Viele haben die Vollversammlung genutzt um mit den anderen ins Gespräch zu kommen. Und mit fast 65 Teilnehmer war es eine gut besuchte Vollversammlung.

Unter anderem haben wir einen neuen geistlichen Leiter gewählt, Walter Blenker wird nun diese Aufgabe übernehmen. Clemens-August haben wir gebührend verabschiedet.

Liebe Grüße

Ruth

geistliche-leiterleitung-2016

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Kreuzweg in Tilbeckl

Bericht über den Kreuzweg in Tilbeckl

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Goldene Pristerjubiläum Ewald Spieker

Seelsorger vom Bauernhof

Ein Goldenes Priesterjubiläum wird am Sonntag in St. Clemens begangen. : Seelsorger vom Bauernhof

MÜNSTER-HILTRUP –

Seit fünf Jahrzehnten ist Ewald Spieker Priester – jetzt wird gefeiert.

Von Andreas Hasenkamp

„Klar war, ich gehe nicht in einen Orden. Ich wollte Weltpriester werden“, sagt Ewald Spieker. Am 25. Januar 1966 wurde er zum Priester geweiht. Am Sonntag (24. Januar) feiert der jetzige Pfarrer emeritus sein Goldenes Priesterjubiläum. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr in der St.-Clemens-Kirche. Danach gibt es einen Empfang im Pfarrheim. Der Seelsorger bittet, auf Geschenke zu verzichten und in der Kollekte für Flüchtlinge zu spenden.

Für Spieker war der Beruf des Priesters eine von zwei Optionen: „Auf dem Bauernhof lebt man mit der Natur, mit allem Schönen, das damit verbunden ist, und allem Schweren. Ich habe früh mit angefasst und viel mitgearbeitet. Man ist der Natur verbunden und das heißt auch mit Gott verbunden. Das war ganzheitlich.“ Tierarzt werden oder Priester? Diese Frage beschäftigte den Abiturienten. Schließlich wählte er den Beruf des Priesters: „Ich vermute mal, weil ich da mehr mit Menschen zu tun hatte. Aber ich habe mir lange beide Möglichkeiten offengehalten.“

Geweiht wurde Spieker am 25. Januar 1966, kurz nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil im Paulus-Dom von Bischof Joseph Höffner, gemeinsam mit insgesamt 33 Kandidaten.

„Ich habe mir keine der Stellen in den 50 Jahren selbst ausgesucht – nur dass ich jetzt in Hiltrup wohne, das habe ich mir selber ausgesucht. Ich kann sagen, dass der Beruf schön ist. Ich hatte ganz unterschiedliche Aufgaben: Vier Jahre war ich in Westkirchen. Seit 1970 bin ich nur in Münster.“ Er wurde Kaplan in Mauritz, war sieben Jahre Rektor bei den Canisianern, gleichzeitig im Generalvikariat zuständig für „Berufe der Kirche“, also für den Nachwuchs der geistlichen Berufe.

„Dann wurde ich 1981 Pfarrer in Gremmendorf für 22 Jahre, bis 2003. Sieben Jahre davon betreute ich parallel Laientheologen, zukünftige Pastoralreferenten und Religionslehrer.“ Er hat viel Strukturwandel miterlebt. Zur Zeit in St. Ida sagt er: „Das war eine schöne Aufgabe – weil es überschaubar war. Wenn ich mir heute die Großgemeinden ansehe – das kann ein Pfarrer nicht mehr überschauen. Es leiden etwas die persönlichen Kontakte“.

Nach 2003 ging er nach Hiltrup und kümmerte sich einige Jahre auf Diözesanebene um die „Junge Gemeinde“ sowie um Priester mit Alkoholproblemen.

Was bedeutet ihm das Goldene Priesterjubiläum? „Eigentlich ist es nur ein Innehalten – am nächsten Tag ist schon wieder Alltag. Am Montag, am eigentlichen Weihtag, habe ich eine Beerdigung.“ Sehr wichtig ist ihm der Kontakt zur Familie und zum Freundeskreis.

Quelle: Westfälische Nachrichten 22.01.2016

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Was soll ich für dich tun

„Was soll ich für dich tun?“

So fragte Jesus den blinden Bartimäus,
so fragt mich der Schuhverkäufer und Kellner.

Frage auch ich die anderen,
was ich für sie tun kann?

Die kranke Nachbarin, den vereinsamten Witwer?
Frage ich die Gemeinde,
wo ich meine Talente einbringen kann?
Fragen wir die Asylanten, was ihnen helfen kann,
ob sie Deutschkurse oder Sportangebote brauchen?

Irmela Mies-Suermann, In: Pfarrbriefservice.de
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Friede mit Gott

Friede mit Gott
Wie geht das?

Gerecht gemacht aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn. (Die Bibel, Brief an die Römer 5,1)
Frieden haben! Das möchte ich auch. Frieden haben mit Gott – wie geht das? Paulus behauptet: Durch den Glauben. Der Glaube an Jesus Christus ist der Schlüssel zu Gott.
Der junge Mönch Luther fragte: „Wie bekomme ich einen gnädigen Gott?“ Luther dachte, er müsse möglichst viel arbeiten, fasten und beten, um Gott gnädig zu stimmen. Als er den Römerbrief las, ging ihm auf: Das ist ja alles nicht nötig! Ich brauche nicht dieses oder jenes zu tun, um Frieden mit Gott zu haben. Es reicht, wenn ich glaube, dass Gott es gut mit mir meint. Gottes Liebe muss ich mir nicht verdienen. Ich bin geliebt von Gott, ohne dass ich dafür etwas tun muss. In der Sprache Luthers: Ich bin geliebt, allein aus Gnade. Als Luther sich das klar machte, konnte er sagen: Nun habe ich Friede mit Gott. Nun vertraue ich auf Jesus Christus allein.
Der Advent ist eine gute Zeit, um wieder neu über den Grund unseres Glaubens nachzudenken. Der Schlüssel ist Jesus. Wenn wir auf ihn schauen, dann sehen wir Gottes Liebe in Person. In Jesus zeigt sich Gott, wie er ist: voller Liebe zu den Menschen. Von Leidenschaft für das Leben erfüllt. Sein Leben, seine Worte und sein Handeln zeigen uns, wie gut es Gott mit uns meint. So können wir dem Frieden näher kommen. Dem Frieden mit Gott. Dem Frieden in unseren Herzen. Und nicht zuletzt: Dem Frieden in dieser Welt.
Text: Karen Hinrichs In: Pfarrbriefservice.de

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Barmherzig sein

Barmherzig sein – Christus begegnen
Wie geht ein barmherziges Leben heute?
Hungrige speisen, Durstige tränken, Nackte bekleiden: Die Werke der Barmherzigkeit scheinen – oberflächlich betrachtet – in Zeiten von sozialer Marktwirtschaft und Sozialstaat nicht mehr so dringlich zu sein wie einst, als Jesus sie formulierte und die christliche Tradition sie lebendig hielt. Der evangelische Theologe und Publizist Fulbert Steffensky beschreibt, was Barmherzigkeit heute bedeuten kann.

7. Tote begraben

Noch gab es keine Kultur ohne Sorge für die Toten. Es bildeten sich Bruderschaften, die sich der Beerdigung und des Gedächtnisses der Toten annahmen. Zu deren Aufgaben gehörte das Begräbnis mittelloser, verfemter und hingerichteter Personen. Zu diesem Werk der Barmherzigkeit gehörte die Sorge für ihre Seele. So entwickelte sich ein Armeseelenkult, der besonders in katholischen Gegenden heute noch zu finden ist. Unbeerdigt bleibt in unserer heutigen Gesellschaft niemand, aber vergessen werden viele. Wer human leben will, muss die Namen der Toten kennen, muss wissen, was ihnen gelungen und misslungen ist. Dies gilt nicht nur für die Toten aus dem Kreis der eigenen Verwandtschaft.

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Die Dynamik der Freude

Die Dynamik der Freude

Von einem stadtbekannten Geizhals wird erzählt, er sei aufgefordert worden:
„Komm, überwinde dich und gib mal einem Obdachlosen 10 Euro und schau,
was passiert.“ Der Geizhals ließ sich aus Neugier überreden und tat, wie ihm
empfohlen war. Als er zurückkam, lachte er wie schon lange nicht mehr. „Stellt
euch vor, ich habe ein strahlendes Lächeln geerntet wie nicht mal bei meiner
großen Jugendliebe damals. Das wäre glatt einen 20er wert gewesen!“

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Ökumenisches Friedensgebet 2015

Ökumenisches Friedensgebet 2015

Guter Gott,du bist der Schöpfer der Welt,

der Ursprung und die Vollendung unseres Lebens,

die Quelle der Liebe und des Friedens.
Wir loben dich und danken dir
für die Menschen unterschiedlicher Religionen und Kulturen.
Du hast sie nach deinem Bild erschaffen.
Wir loben dich und danken dir für unsere Heimat
mit all den wunderbaren Landschaften,
den vielen Bäumen und Pflanzen
und den Tieren aller Art.
Wir loben dich und preisen dich.
Guter Gott, du bist ein Gott der Barmherzigkeit
und Versöhnung.
Segne alle Stämme und Völker,
und alle, die ein gutes Zusammenleben
zwischen den Kirchen und Religionen fördern,
damit wir mehr Gerechtigkeit,
Frieden und Gemeinschaft erreichen.
Segne Frauen wie Männer,
und stärke sie in dem Bemühen,
einander zu achten und wertzuschätzen.
Segne unsere Familien,
damit sie Freude und Leid des Lebens annehmen
und miteinander teilen können.
Segne unsere Kinder und Jugendlichen,
damit sie Chancen auf ein besseres Leben haben.

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Papst Franziskus: Glaubwürdige Christen schaffen gerechte Arbeit

Zu einem Christentum der Tat hat Papst Franziskus die Katholiken aufgerufen. Es sei skandalös, sich als Christ zu bezeichnen, aber nicht danach zu handeln, sagte er. Als Beispiel nannte Franziskus die Pflicht von Christen, gerechte Arbeitsverhältnisse zu schaffen.

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Martin Kopp: Das Evangelium leben!

Die Zeit war reif für eine grundlegende Veränderung. Martin Kopp, Generalvikar der Diözese Chur für die Urschweiz, formulierte im Herbst 2012, rund ein halbes Jahr, bevor über der sixtinischen Kapelle weißer Rauch aufstieg und ein Mann aus Argentinien mit einem ‚Guten Abend‘ sein Amt als Stellvertreter Gottes auf der Erde annahm, Worte, die auch von Papst Franziskus stammen könnten: Weiterlesen

Veröffentlicht unter Nachfolge, Option für die Armen, Papst | Hinterlasse einen Kommentar